Mehr Details zum Streik bei William Hill herausgekommen

Weitere Einzelheiten sind über die Probleme von William Hill mit seiner Niederlassung in Tel Aviv bekannt geworden, wo sich der Hauptteil der Marketing-Abteilung befindet.

Wie wir bereits vor einigen Tagen berichtet hatten, haben annähernd 200 Online-Mitarbeiter von William Hill Büro in Tel Aviv ihre Arbeit niedergelegt und sind als Teil des organisierten Protestes zum örtlichen Strand gegangen. Dies geschah, nachdem Pläne von William Hill bekannt wurden, die Niederlassung in Tel Aviv zu schließen und mit diesem Bereich nach Gibraltar oder Großbritannien zu ziehen.

Der Protest fand statt, nachdem William Hill an der Londoner Börse bekannt gegeben hat, dass der leitende Marketing-Manager Eyal Sanoff Ende September aus der Firma ausgeschieden ist. Im Anschluss des Tel Aviver Streiks, haben sich auch Mitarbeiter in Bulgarien und in Manila auf den Philippinen den Protest angeschlossen, die zwar bei Playtech angestellt sind, aber Kundenbetreuung für die William Hill Online-Marken übernehmen, indem sie keine Anrufe mehr angenommen und ihre Arbeitsplätze verlassen haben.

Ursprünglich wurde davon ausgegangen, dass der Rücktritt Eyal Sanoffs aus dem geplanten Umzug resultierte. Doch neue Details verweisen darauf, dass dieser vom William Hill Vorstand verlangt wurden ist, da Sanoff die für ihn bis zum 30. September vorgegebenen Vorgaben bzgl. des Zugangs zu den Computersystemen nicht Folge leistete.

Sanoff weigerte sich den William Hill Bossen die Erlaubnis zu dem Zugang zu erteilen und zog es vor aufgrund dieser Sache zu kündigen. Des Weiteren fragte er die Belegschaft des Tel Aviver Büros ebenfalls zu kündigen und mit ihm zu kommen, um in einer neuen Firma anzufangen, die er plant zu öffnen.

William Hill verneint vehement den Grund für das Ausscheiden von Sanoff oder die Gerüchte über die Schließung des Büros in Tel Aviv. Unabhängig davon versprach die Firmenleitung den Mitarbeitern, die zu ihrem Arbeitsplatz zurückkehren ein Extra-Gehalt für den Monat November und eine Abfindung von mindestens 6 Monatsgehältern für den Fall, dass das Büro dennoch geschlossen wird.

William Hill Geschäftsführer Ralph Topping flog nach Israel in der Hoffnung, die Lage wieder zu beruhigen und seine israelischen Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätze zurück zu bringen. Des Weiteren traf er den Vorstandschef von Playtech Mor Weizer am Freitag, aber keine Einzelheiten aus diesem Treffen sind bisher an die Öffentlichkeit gedrungen.

Playtech besitzt über 29% der Anteile von William Hill Online (WHO) und William Hill PLC hat die Restlichen 71%. William Hill verfügt über eine Kaufoption auf die Firmenanteile von Playtech bis 2013 und manche Beobachter gehen davon aus, dass dies nur der Weg von Playtech ist, im Vorfeld der Verhandlungen über die Kaufoptionen seine Stärke zu präsentieren.

Die einzige Aussage von Herrn Topping gegenüber der Presse sagte:" Wenn es eine Person gibt, die dem Ganzen mit einem Anruf ein Ende machen kann, ist es Teddy Sagi, der 40% von Playtech kontrolliert"

Herr Sagi war bisher nicht erreichbar, um diese Aussage zu kommentieren, aber ihm naheliegende Quellen streiten jegliche Beteiligung ab und geben an, es sei ein internes WHO Problem.

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